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detaylor
Ihr Partner für Aquarienzubehör...und me(h)er

Unser Shop wird stetig erweitert, schauen Sie immer mal wieder rein. Zuletzt aktualisiert im April 2019.

  

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Bezgl. Nachhaltigkeit bevorzugen wir Upcycling d.h. wir nutzen soweit möglich Verpackungen die wir erhalten haben um sie weiter zu verwenden um unsere Produkte zu versenden.

Liebe Kunden von detaylor,

leider gibt es in der Weltweiten PMMA (Acrylglas) Rohstoff-Produktion gravierende Lieferengpässe. Dies führt in der Konsequenz zu fortschreitenden Preiserhöhungen des Rohmaterials. Die Preise für Platten-Rohmaterial zur Herstellung unserer PLEXIGLAS® Produktpalette haben sich, dieser Tatsache geschuldet, in den vergangenen Monaten dramatisch angepasst:

01.12.2016 um 06 %
01.04.2017 um 08 %
01.05.2017 um 10 %
19.06.2017 um 10 %

(Quelle: Offizielle Preiserhöhungen der evonik performance materials gmbh)

Wir müssen in den kommenden Monaten leider mit weiteren Preissteigerungen rechnen. Daraus folgt leider in Kürze eine Preisanpassung unserer Acryl-Produkte, da wir derartige Preissteigerungen nicht mehr auffangen können. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Sonderanfertigungen

Hier möchten wir Ihnen einige Sonderanfertigungen nach Kundenwunsch vorstellen.

Entsorgung von Elektrogeräten

Hinweise zur Elektroaltgeräteentsorgung

Verpackungsverordnung

Wir sind registriert bei:

Stempel100_2019

Überblick über das Verpackungsgesetz für Unternehmen

Das Verpackungsgesetz löst seit 1. Januar 2019 die bisherige Verpackungsverordnung ab. Adressaten sind wie bisher in erster Linie die Inverkehrbringer verpackter Waren. Änderungen ergeben sich unter anderem bei der Zuordnung zu gewerblichen oder privaten Endverbrauchern. Das Gesetz  richtet sich vor allem an Unternehmen, die gewerbsmäßig verpackte Waren für private Endverbraucher (unabhängig von der Lieferkette) und vergleichbare Zielgruppen erstmalig in Deutschland in Verkehr bringen. Für den Vollzug wurde eine neue „Zentrale Stelle Verpackungsregister“ (ZSVR) geschaffen.
 
Welche Hersteller sind primär vom neuen Gesetz betroffen?
Das Hauptziel des neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG) entspricht dem der bisherigen Verpackungsverordnung (VerpackV): Wer verpackte Waren für private Endverbraucher, oder gleichgestellte Anfallstellen erstmals in Deutschland in Verkehr bringt, soll sich an einem dualen Entsorgungssystem beteiligen, um damit für die künftigen Entsorgungskosten aufzukommen.
Leider hat das neue VerpackG einige sprachliche Schwächen, indem es mehrfach den „Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen“ anspricht. Dies sind jedoch nicht die Produzenten von leeren Verpackungen, sondern die Erstinverkehrbringer verpackter Ware, was sich aus der Begriffsdefinition der „systembeteiligungspflichten Verpackungen“ ergibt. Diese werden als „mit Ware befüllt“ definiert.
Auch die tatsächlichen Verpackungs-Hersteller werden indirekt reglementiert, da leere Verpackungen umweltfreundlicher und recyclinggerechter gestaltet werden sollen. Diese Forderungen werden jedoch erst im Lauf der Zeit konkretisiert werden.
 
Welche Verpackungen müssen bei dualen Entsorgungssystemen angemeldet werden?
Die Beteiligungspflicht an dualen Entsorgungssystemen gilt wie bisher „nur“ für Verkaufsverpackungen und bei diesen „nur“ für diejenigen mit der Zielgruppe „private Endverbraucher,beziehungsweise gleichgestellte Anfallstellen“. Letztere werden im VerpackG wie bisher definiert, das heißt sie umfassen beispielsweise auch Gaststätten, Krankenhäuser, Büros von Freiberuflern und viele Stellen mehr, unabhängig von den dort anfallenden Abfallmengen. Außerdem gelten auch kleinere Handwerks- und kleinere landwirtschaftliche Betriebe als „private Endverbraucher“, nur hier wird auf die Größe ihrer Abfallbehälter Bezug genommen.
Ein entscheidender Unterschied zur bisherigen Rechtslage liegt darin, dass es erstmals einen Katalog geben wird, in dem je nach Branche typische Verpackungsarten und -größen aufgelistet sind und jeweils festgelegt wird, ob sie „systembeteiligungspflichtig“ sind oder nicht.
Beispiele hierzu: Systembeteiligungspflichtig sind seit dem 1. Januar 2019
  • Verpackungen von Druck- und Kopierpapier bis zu einer Größe von DIN A 3 (darüber nicht, also zum Beispiel nicht für DIN A 2)
  • Verpackungen von Teigwaren bis zu 14 kg Inhalt (größere Verpackungen nicht)
  • Blisterverpackungen von Atemschutzartikeln (dagegen Faltschachteln mit diesen Artikeln nicht)
Leider ist der Katalog zur Unterscheidung zwischen betroffenen und nicht betroffenen Verpackungen immer noch in Arbeit. Der Entwurf ist auf der ZSVR-Homepage in der Rubrik  Stiftung und Behörde „Katalog Systembeteiligungspflicht“ etwas versteckt verfügbar.
 
Wozu dient die neue „Zentrale Stelle Verpackungsregister“?
Die neu eingerichtete „Zentrale Stelle Verpackungsregister“ übernimmt eine Vielzahl von Vollzugsaufgaben, die bisher zum Teil von den Abfallbehörden wahrgenommen wurden und zum Teil auch neu festgelegt wurden. Dazu gehört das Recht, den oben genannten Katalog zu erarbeiten und für verbindlich zu erklären, quasi schon im Vorgriff auf entsprechende Anfragen von ratsuchenden Herstellern.
Zu den neuen Aufgaben gehört die Einrichtung eines bundesweiten öffentlich einsehbaren Registers aller bei einem dualen System unter Vertrag stehenden Unternehmen. Dadurch soll künftig verhindert werden, dass sich Unternehmen durch „Trittbrettfahren“ ihren Pflichten aus dem Verpackungsrecht entziehen.
 
Pflichten der Hersteller von mit Ware befüllten systembeteiligungspflichtigen

Verpackungen

Im ersten Schritt müssen potentiell betroffene Erstinverkehrbringer an Hand des oben genannten Katalogs prüfen, ob die von ihnen verwendeten Verpackungen betroffen sind. Falls ja, folgen daraus im Wesentlichen folgende Pflichten:
  • Einmalige (kostenlose) Registrierung bei der Zentralen Stelle (ausdrücklich durch die Betroffenen selbst, das heißt nicht durch von ihnen beauftragte Dritte)
  • Beteiligung an einem oder mehreren dualen Entsorgungssystemen
  • Korrespondenz mit diesen Systemen (Mengenmeldungen, Abrechnung) und analoge zeitgleiche Meldungen an die Zentrale Stelle, letzteres ebenfalls ausdrücklich durch die Verpflichteten selbst und nicht durch beauftragte Dritte
  • Jährliche Abgabe einer Vollständigkeitserklärung bei der Zentralen Stelle, dies aber nur bei Überschreitung der Mengenschwellen (80 t/a Glas-, 50 t/a Papier-/Pappe-/Karton-Verpackungen, 30 t/a Kunststoff-/Verbundstoff-/Weißblech-/Aluminiumverpackungen)
 
Sonderregelungen für diverse Verpackungsarten werden beibehalten
Praktisch unverändert gelten auch künftig Spezialregelungen für:
  • Serviceverpackungen (zum Beispiel Tüten von Backwaren): Nur bei diesen kann die Systembeteiligungspflicht vom Erstinverkehrbringer der verpackten Ware auf den Verpackungslieferanten delegiert werden.
  • Pfandpflichtige Einweggetränkeverpackungen: Beteiligung am bundesweiten DPG-Pfandsystem und Pfanderhebung (Neu: Kennzeichnungspflichten der Regale im Handel)
  • Mehrwegverpackungen: Aufbau entsprechender Rücknahmelogistik usw.
  • Zusammengefasst in einem neuen Paragraphen 15 werden die bisher schon fast wortgleichen Anforderungen an die Erstinverkehrbringer verpackter Waren in
  • Transportverpackungen
  • Um- und Verkaufsverpackungen für gewerbliche Endverbraucher
  • Verpackungen einiger extra definierten schadstoffhaltigen Füllgüter
Für all diese gelten Rücknahme- und Verwertungspflichten, abweichende Vereinbarungen sind möglich.
Unverändert gilt auch, dass Um- und Verkaufsverpackungen für private Endverbraucher grundsätzlich bei dualen Systemen angemeldet werden müssen und dass es hierbei nur für den Verpackungsanteil, der zu „vergleichbaren Anfallstellen“ geht, alternativ ggf. Branchenlösungen (zum Beispiel im Kfz-Bereich) gibt. An diese werden jedoch wie bisher sehr hohe Anforderungen gestellt.
 
Die Dualen Systeme
in alphabetischer Reihenfolge
 
www.bellandvision.de
(info@bellandvision.de)
www.gruener-punkt.de
(info@gruener-punkt.de)
www.interseroh.de
(info@interseroh.com)
www.landbell.de
(info@landbell.de)
www.noventiz.de
(info@noventiz.de)
www.reclay-group.com
(group@reclay-group.com)
www.veolia-umweltservice.de/dual
(de-ves-info-dual@veolia.com)
www.zentek.de (oder www.zmart24.de)
(info@zentek.de)
 
 
Weitere Vorgaben im Verpackungsgesetz
Das Verpackungsgesetz enthält diverse weitere Vorgaben vor allem an die dualen Entsorgungssysteme, die steigende bundesweite Verwertungsquoten erreichen und ihre Sammelstruktur mit den Kommunen und Landkreisen abstimmen müssen.
Die Hinterlegung von Vollständigkeitserklärungen müssen seit 1. Januar 2019 bei der Zentralen Stelle vorgenommen werden und nicht mehr bei den IHK's. Wie bisher benötigen die externen Prüfer hierzu eine qualifizierte elektronische Signatur.
Die IHKs stehen für fachliche Fragen auch künftig gerne zur Verfügung.
Weiterführende Informationen zur Vollständigkeitserklärung und zum Verpackungsregister bietet der Internetauftritt der Stiftung „Zentrale Stelle”
Hinweise der Zentralen Stelle für Händler, Versandhändler, Imker und Landwirte
Mit dem Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes (VerpackG) hat die zuständige „Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)“ einige weitere Hinweise veröffentlicht.
Merkblatt Versandhändler:
Sie richten sich zum einen an Versandhändler; dabei wird auf typische Fallkonstellationen wie die Nutzung von „Fullfillment Centern“ sowie das „Dropshipping/Streckengeschäft“ eingegangen. Im erstgenannten Fall wird der Versandhändler, im zweiten Fall der Produzent als nach VerpackG Verpflichteter eingestuft. Die Datei ist auf der ZSVR-Homepage zu finden (Link zur pdf-Datei).
Merkblatt:  Überblick für Handelsunternehmen:
Der Letztvertreiber in Deutschland muss sicherstellen, dass die Pflichten des Verpackungsgesetzes erfüllt werden, ansonsten unterliegt die Ware in Deutschland einem automatischen Vertriebsverbot. Dieses und weitere Details finden Sie in diesem Themenpapier:
Merkblatt: Hinweise für das gewerbsmäßige Inverkehrbringen:
Außerdem werden auf den Seiten Hinweise zum gewerbsmäßigen Inverkehrbringen gegeben, was vor allem für den Vertrieb landwirtschaftlicher Erzeugnisse hilfreich ist. Denn hier wird auf das Einkommenssteuerrecht Bezug genommen, wodurch z. B. Imker mit bis zu 30 Bienenvölkern häufig als nicht betroffen eingestuft werden können. Diese Datei ist ebenfalls auf der ZSVR-Homepage in der FAQ-Rubrik veröffentlicht (Link zur pdf-Datei).
Merkblatt: Hinweise und Definition zu den gleichgestellten Anfallstellen:
Das Verpackungsgesetz (VerpackG) zielt auf die privaten Endverbraucher (private Haushalte) und diesen nach der Art der dort typischerweise anfallenden Verpackungsabfälle vergleichbare Anfallstellen. Vergleichbare Anfallstellen sind. z. B. Gaststätten, Hotels, Raststätten, Kantinen und Verwaltungen. Eine vollständige Übersicht der vergleichbaren Anfallstellen finden Sie (Link zur pdf-Datei).
Zusammenfassung: Was muss ein Erstinverkehrbringer von verpackten Waren konkret tun?
• 1. Prüfen, ob er Ware verpackt oder verpackte Ware mit Zielgruppe Endverbraucher hat
• 2. Prüfen, ob seine Zielgruppe(n) als private Endverbraucher gelten - ACHTUNG siehe Definition VerpackG §3 Abs (11) !!!!!
• 3. Prüfen, ob seine Verpackung als Serviceverpackung (Verpackung die am Ort der Übergabe befüllt wird) gilt, was die Option eröffnen würde zum Delegieren der nachfolgenden Pflichten
• 4. Falls es (in den allermeisten Fällen)  keine Serviceverpackung ist:
- a) Neue zusätzliche Pflicht : Einmalige Registrierung (kostenfrei) bei der ZSVR (LUCID bei www.verpackungsregister.org) und künftig regelmäßige Datenmeldungen an die ZSVR;
diese beiden neuen Pflichten dürfen ausdrücklich nicht an externe Dritte (z. B. Dienstleister) delegiert werde
– b)  Pflicht zur Beteiligung (Lizensierung - kostenpflichtig)  an einem der aktuell neun dualen  Entsorgungssysteme (siehe weiter oben), egal wie groß die Verpackungsmenge ist
– c) ggf. zusätzliche Pflicht zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung, aber nur bei Überschreitung einer der hoher Bagatellgrenzen (80 t / 50 t / 30 t)
 
IHK Stuttgart